Überwiegende Mehrheit der Studenten geht wählen

DIE ÜBERWIEGENDE MEHRHEIT DER STUDENTEN GEHT WÄHLEN / ERSTWÄHLER DAGEGEN BLEIBEN EHER FERN

Darmstadt, 17. September 2013. 79 Prozent der deutschen Studenten wollen kommenden Sonntag ihre Stimme zur Bundestagswahl abgeben. Dies ergab der aktuelle „unicensus kompakt“, bei dem bundesweit 850 Studenten durch das Beratungsdienstleistungsunternehmen univativ befragt wurden. Lediglich 21 Prozent der Befragten gaben an, nicht wählen zu wollen. Die Gründe dafür waren vielfältig und statistisch recht gleichmäßig verteilt: Persönliches Desinteresse (“kein Interesse an Politik“, „zu aufwändig“) und Politikmüdigkeit („eh egal, was ich wähle“, „kann mich mit keiner Partie identifizieren“) halten sich in etwa die Waage. Auch zwischen Studentinnen und Studenten ließen sich keine relevanten Unterschiede feststellen.

Eine Überraschung hielten die Befragten noch bereit: Der Anteil der Nichtwähler ist bei den jüngsten am höchsten, offenbar fühlen sich Erstwähler am wenigsten angesprochen. Die 21- und 20-jährigen liegen noch nah am Durchschnitt (25% bzw. 28%), bei den 19-jährigen verweigert sich schon jeder Dritte (33%), bei den 18-jährigen dagegen sind es beängstigende 55 Prozent, die nicht wählen wollen!

Art der Befragung: persönliches Interview Anzahl Befragte: 850, darunter 445 Männer und 405 Frauen Befragte: Studenten an 19 Universitäten und Hochschulen in westdeutschen Städten Frage: Gehst Du wählen? Antwortmöglichkeiten: Ja, Nein. Wenn nein, dann: „Ich habe kein Interesse an Politik“, „Es ist sowieso egal, wen ich wähle“, „ich kann mich mit keiner Partei identifizieren“, „Es ist mir zu aufwändig“, „Sonstiges“.

Über den unicensus kompakt

Der ,,unicensus kompakt" ist eine Blitzumfrage der univativ GmbH & Co. KG, Darmstadt. Der Personaldienstleister befragt dafür regelmäßig bundesweit rund 1.000 Studenten in Deutschland zu für sie relevanten Themen. Der nächste unicensus kompakt wird im Quartal 1/2016 erhoben. Weitere Informationen im Internet unter www.unicensus.de.